Die heutige Lage
Über die Ereignisse von Siebeneich haben Zeitungen und das lokale Fernsehen von Bozen und jenseits der Grenzen ausführlich berichtet. Presse und Fernsehen haben die Ereignisse publik gemacht, die sonst bestimmt noch lange unbekannt geblieben wären.
Die Gebetstreffen finden nach wie vor statt. Jedermann kann sich dorthin begeben und "Toni" begegnen, der um seine Person keinen Rummel will und es vorzieht, abseits zu stehen und nur den Menschen von dem zu "berichten", worüber er Zeuge geworden ist, als auch über die Vorkommnisse, die sich weiterhin ereignen und die die zerstreute und materiellen Sorgen nachlaufende Menschheit zur Umkehr und zu wahrer Rückkehr zu Gott aufrufen.
Man trifft sich täglich nachmittags um 14 Uhr zum Gebet (hl. Rosenkranz und Litanei); das Auto muß in der Ortseinfahrt an den dazu bestimmten Abstellplätzen an der Staatsstraße nach Meran, oder bei der Pfarrkirche von Siebeneich, abgestellt werden. Man nimmt den einzigen, leicht ansteigenden Weg zum Fuß des Berges, der in den Wald mündet, nachdem er ein Bächlein überquert hat. Von hier aus führt der Weg weiter in die Höhe zum Gehöft 'Noafer' in Afing. Die Gehzeit beläuft sich auf 15 Minuten und der Weg ist nicht steil. Der Treffpunkt zum Gebet befindet sich gleich nach dem Bächlein und er ist wegen der von den Pilgern angebrachten Heiligenbilder und Blumen nicht zu übersehen.
Oftmals konnten in letzter Zeit an dieser Stelle der Seher selbst und eine Vielzahl Pilger das sogenannte "Sonnenphänomen" beobachten. Es handelt sich um ein Ereignis, das manchmal unvorangemeldet vorkommt, wobei man die Sonne freien Auges, ohne Dunkelfilter, für lange Zeit, betrachten kann. Dabei "bewegt" sich die Sonne und man hat den Eindruck, sie pulsiere oder tanze. Es handelt sich um ein übernatürliches Phänomen und viele Pilger, die Medjugorje oder andere Erscheinungsorte kennen, haben dieselbe Erfahrung gemacht. Das wohl bekannteste und am besten belegte Beispiel dieses Jahrhunderts konnte in Fatima 1917 aufgezeichnet werden (die noch lebende Seherin Schw. Lucia ist 90 Jahre alt und völlig klar im Kopf!).
Man beachte jedoch, das Phänomen ist ein Geschenk Gottes und man kann sich dessen nur so lange erfreuen, wie es andauert. Wer in die Sonne schaut und ein starkes Unwohlsein verspürt, wie es in solchem Fall normalerweise vorkommt, halte sofort ein, um nicht wieder gutzumachende, schwere Schäden an der Netzhaut zu vermeiden! Fazit: das Phänomen ist vorbei und man darf nicht weiter darauf beharren.
In letzter Zeit hat Toni auch Botschaften durch eine innere Stimme empfangen, und er fühlte sich verpflichtet, diese an die Öffentlichkeit zu bringen. Diese sind nachstehend angeführt.
Das lokale Fernsehen hat weiter berichtet (jedoch wichtige Teile ausgelassen!).
Wie im Falle aller charismatischen Botschaften, gelten dieselben Regeln der Vorsicht und Unterscheidung, indem man folgende Punkte berücksichtigt:
- Die Seher sind nicht unfehlbar, auch wenn sie im guten Glauben handeln.
- Die Botschaften müssen frei von theologischen Fehlern sein und dürfen keine neuen kirchlichen Lehren enthalten.
- Sie müssen gute Früchte bringen.
- Auch wenn sie echt sind, unterliegen die Botschaften unwillkürlich der Persönlichkeit und Empfindsamkeit dessen, der sie erhält.
Denken wir an das Sonnenlicht, das überall gleich leuchtet, uns aber durch Wolken filtriert erreicht, oder auch in verschiedenen Farben durch ein mosaikbesetztes Fenster. Es sind dies nach wie vor Lichtstrahlen, die leuchten und wärmen: in unserem Fall die Seelen.
Hier nun die Botschaften vom 1.12.1997, die Toni durch eine "innere Eingebung" empfing, während sich das "Sonnenphänomen" abspielte.
An die Bewohner von Bozen und Provinz Bozen
Haltet ein! Kehrt wieder zur Kirche zurück, nehmt an der heiligen Messe und Eucharistischen Anbetung teil, betet den Rosenkranz, hört auf das Heilige Evangelium, bevor es in jeder eurer Familien einen Toten durch Selbstmord gibt. Wer glaubt, wird sehen.An die Politiker von Bozen und Provinz Bozen
Sorgt euch nicht allzu sehr, denn im Jahr 2050 wird der größte Teil der Bewohner von Bozen Mandelaugen haben. Wer das hört und lacht, bedenke, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Gott ist nichts unmöglich.
Es handelt sich um Botschaften, die keinen Kommentar nötig haben, insbesonders was die Zahl derSelbstmorde betrifft, nachdem wohl bekannt ist, daß Südtirol bis vor kurzem die traurige Spitzenposition einnahm und nach wie vor einen der ersten Plätze einnimmt.
3 - Er erinnert an ein ähnliches Ereignis, das sich in Meran in den ersten Nachkriegsjahren zugetragen hat: Bei einem ähnlichen Vorkommen handelte es sich um die auserwählte Seele von Margherita Mansura. Auch an sie richtete der Herr die Bitte, damit sie sich für den Bau eines großen Gebetshauses einsetze, das in ganz Europa Anklang finden würde und ein bedeutender Ort der Umkehr und Evangelisation werden sollte. Von all dem aber existiert heute lediglich eine kleine Kapelle auf dem Segenbühel, nahe Dorf Tirol, die 1962 vom Weihbischof Forer geweiht wurde. Der Herr hat stets große Wünsche, die Er an die Menschen richtet, die ihrerseits das verwirklichen, was Ihnen nach Aufnahme, Schwierigkeiten und Feindseligkeiten möglich ist.